Suchtvorbeugung geht über das Wissen über Drogen weit hinaus. Eine Erziehung, die Kinder und Jugendlichen Selbstbewusstsein, Problembewältigungsstrategien und Belastbarkeit mitgibt, vermindert die Wahrscheinlichkeit, dass Schüler/innen ihre Sorgen und Problem mit Suchtmitteln lösen möchten oder andere Süchte entwickeln. Schulen können sich dafür einsetzen, dass ihre Schüler/innen die Herausforderungen des Alltags bewältigen. Deshalb ist es in der „Suchtprävention“ wichtig, neben der Wissensvermittlung zum Thema auch die seelischen Ressourcen und sozialen Kompetenzen der Jugendlichen zu stärken.
Im Siegel "Suchtprävention" wir dies ebenso berücksichtigt, wie Fragen der Erziehungskompetenz, bauliche Maßnahmen an der Schule, aber auch Strategien für den Ernstfall. Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit sind die Ziele.
Viele Lehrer sind durch langjährige Erfahrung und persönliches Engagement Profis der schulischen Suchtprävention. Wir möchten Sie dazu ermuntern, sich dieses Engagement durch die Bewerbung um ein Siegel würdigen zu lassen oder dieses Projekt als Inspiration zur Weiterentwicklung ihrer Arbeit zu nutzen.
Die Kriterien für das Siegel Gesunde Schule für Suchtprävention finden Sie auf dem Deckblatt des Antragsformulars.
Liste zum Download: Angebote und Projekte (aktualisiert am 31.10.2024)
Der Bereich Suchtprävention kann ab Klasse 5 nur zusammen mit dem Basisantrag "Seelische Gesundheit" beantragt werden.
Grundschulen nutzen bitte den Antrag "Seelische Gesundheit" (Basisantrag auch für Suchtprävention).
Anlagen:
Beachten Sie bitte, dass Sie einen
PDF-Reader verwenden, der über eine Speicherfunktion verfügt!